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15. Januar 2026
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Medienmitteilung der Direktion für Inneres und Justiz
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Legislaturbilanz 2022–2026: Kanton ist familienfreundlicher, nachhaltiger und digitaler

Die Direktion für Inneres und Justiz zieht eine positive Bilanz über die Legislatur 2022–2026. Mit Prämienverbilligungen konnten viele Familien zusätzlich entlastet werden. Entscheidende Akzente in der Raumplanung tragen zum Klimaschutz und zur Energiewende bei. Das neue Datenschutzgesetz und digitalisierte Angebote unterstützen die digitale Transformation des Service public. «Ich engagiere mich für einen Kanton Bern, der für die Menschen attraktiv ist – zum Leben, zum Wohnen und zum Arbeiten», betont Regierungsrätin Evi Allemann.

Die Direktion für Inneres und Justiz (DIJ) zieht Bilanz über die Legislatur 2022–2026. Sie zeigt, welche Fortschritte für die Bevölkerung die DIJ unter Leitung von Regierungsrätin Evi Allemann erreicht hat. Die Bilanz fokussiert auf 24 Schwerpunkte in den Bereichen Raum, Gemeinden, Familie, Recht und Religion, zu denen sich die DIJ Ziele gesteckt hatte. Eine Auswahl von besonders relevanten Erfolgen:

Für einen familienfreundlichen Kanton

Der Regierungsrat hat 2023 beschlossen, Familien stärker von den Krankenkassenprämien zu entlasten. Rund 44'000 Menschen oder 17'000 Haushalte, vor allem Paare mit Kindern oder Alleinerziehende, profitieren zusätzlich von Prämienverbilligung. Mit dem neuen E-Portal für die Prämienverbilligung setzte die DIJ zudem schweizweit einen Meilenstein: Die Einwohnerinnen und Einwohner können sich damit einfach, digital und rasch über ihre Ansprüche informieren.

Raum- und Siedlungsentwicklung im Zeichen von Klimaschutz und Dialog

Die Raum- und Siedlungsentwicklung wurde weiter auf Klimaschutz und Energiewende ausgerichtet – ein entscheidender Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Kantons. Die Siedlungsentwicklung nach innen wurde mit dem Richtplancontrolling 2024 und einer Arbeitshilfe für die Gemeinden konsequent weitergeführt und klimaresilienter gestaltet. Ein wichtiger Beitrag für eine ökologische und nachhaltige Zukunft. Im Dialog mit zentralen Akteuren hat die Direktion die Planungsverfahren partnerschaftlicher gestaltet und beschleunigt.

Digitalisierung als Schlüssel für einen leistungsfähigen Service public

Die DIJ hat ihre Dienstleistungen konsequent weiter digitalisiert, etwa bei der Prämienverbilligung, beim Bauen oder beim Grundbuch. Mit der Totalrevision des kantonalen Datenschutzgesetzes hat der Kanton Bern zudem eine moderne Grundlage für den Umgang mit sensiblen Daten geschaffen. Damit werden Rechtssicherheit und Vertrauen gestärkt – zentrale Voraussetzungen für die digitale Transformation. Mit dem Projekt zur Digitalisierung der Verwaltungsverfahren hat die Direktion ein Grossprojekt lanciert, das zu einem effizienten, digitalen Service public beitragen wird.

Lösungen in umstrittenen Dossiers

In der ausklingenden Legislatur hat die DIJ Lösungen in lang blockierten Dossiers erarbeitet. Die Situation rund um den Campingplatz Fanel ist definitiv geklärt. Nach jahrzehntelanger zonenwidriger Nutzung gilt jetzt wieder wie rechtlich vorgesehen der Naturschutz. Der Transitplatz für ausländische Fahrende in Wileroltigen ermöglicht einen geregelten Aufenthalt. Das entlastet Gemeinden, Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer und Fahrende.

«Als Regierungsrätin ist es mein Anspruch, Verantwortung zu übernehmen, Herausforderungen aktiv anzugehen und gemeinsam mit Fachleuten und den Partnerinnen und Partnern der Direktion tragfähige Lösungen zu entwickeln. Die erreichten Fortschritte bestärken mich, diesen Weg weiterzugehen. Für einen Kanton Bern, der für die Menschen attraktiv ist – zum Leben, zum Wohnen und zum Arbeiten», fasst Regierungsrätin Evi Allemann zusammen.

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