Neben der Arbeit an den 24 inhaltlichen Schwerpunkten der Legislatur hat die DIJ auch ihre Organisation weiterentwickelt. Dies betraf namentlich das Generalsekretariat (GS). Das GS unterstützt die politische Führung der Direktikon bei der Umsetzung der strategischen Ziele und die Ämter insbesondere im Bereich der Ressourcen (HR, Digital Management und Finanzen & Controlling).
Effiziente Organisation des GS
Seit 2022 arbeitet das GS in einer neuen Struktur: Die Steuerung der Ressourcen und der Inhalte folgt nun aus einer Hand. Die Reorganisation erlaubt eine effizientere und kohärentere Steuerung der Direktion.
Entwicklungen im HR-Bereich
Mitte 2022 hat die DIJ den Bereich Human Resources HR in der Direktion zentralisiert. Grundlage bildete das vom Regierungsrat verabschiedeten HR-Geschäftsmodell. Die Zentralisierung erlaubt es den Fachämtern dank harmonisierten und standardisierten Prozessen, sich auf ihr Kerngeschäft zu fokussieren. Weiter erlaubte die zentrale Organisation des HR eine effizientere Migration auf SAP (2023) und eine Professionalisierung der Personaldienstleistungen.
Strategie Führungsentwicklung
Aufgabe der Führungsentwicklung ist die kulturelle Weiterentwicklung in der DIJ auf Basis einer vertrauensvollen Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Die Führungsentwicklung verfolgt das Ziel, die relevanten Kompetenzen und Fähigkeiten der Führungspersonen der DIJ auszubauen.
Mit der Einführung neuer Arbeitsweisen und der Entwicklung einer Zusammenarbeitskultur wird die Direktion optimal auf aktuelle und künftige Herausforderungen vorbereitet.
Konzept berufliche Grundbildung
Im Oktober 2025 hat die DIJ ein eigenständiges Konzept für die Berufsbildung verabschiedet. Die DIJ strebt danach, ein führender Ausbildungsbetrieb im Kanton Bern zu sein, der junge Menschen anzieht, sie mit einer modernen und qualitativ hochwertigen Berufsbildung optimal auf die Herausforderungen einer dynamischen Arbeitswelt vorbereitet und ihnen langfristige Perspektiven innerhalb der DIJ bietet. Amtsübergreifende Standards sichern dabei die Qualität der beruflichen Grundbildung und legen die Basis für eine kontinuierliche Weiterentwicklung.
Erfolge bei der internen Gleichstellung
Die DIJ erachtet die Gleichstellung zwischen Frauen und Männern am Arbeitsplatz als Vorteil für die Attraktivität als Arbeitgeberin. Im Zeitraum zwischen Ende 2020 und Ende 2024 konnte der Frauenanteil im oberen Kader von 40.7% auf 47.8% erhöht werden. Der Teilzeitanteil bei Frauen und Männern zusammen erhöhte sich von 47.1% auf 54.1%. Die Differenzen bei der Lohngleichheit von Frau und Mann konnte erneut verringert werden. Bei der DIJ ist derzeit in zwei Ämtern die oberste Führung im Topsharing besetzt. Die Erfahrungen sind positiv, das Modell erlaubt die Förderung von internen Führungspersonen. Topsharing ermöglicht eine bessere Balance zwischen Erwerbs- und Privatleben, was besonders für Eltern attraktiv ist. Die reduzierte Arbeitszeit führt zu einer besseren Work-Life-Balance und erlaubt die Fortsetzung einer Karriere auch in Teilzeit, beispielsweise nach einer Elternzeit.
Digitalisierungsstrategie
Auf der Basis der Richtlinien der Regierungspolitik 2023 – 2026 des Regierungsrats hat die DIJ 2024 ihre Digitalisierungsstrategie eingeführt. Ihr Ziel ist ein transparenter, einfacher, benutzungsfreundlicher und effizienter Service für Bürgerinnen und Bürger, Gemeinden, Wirtschaft und Kantonsmitarbeitende. Mit der Anpassung des Zusammenarbeitsmodells konnte der Einbezug der Ämter bei Digitalisierungsvorhaben gestärkt werden. 2025 wurde zudem die Organisation der Abteilung Digital Management im Generalsekretariat angepasst. Im Modell der «geteilten Führung» leiten und verantworten vier Personen das Aufgabengebiet gemeinsam. Die Umsetzung erfolgt in vier Teams.
Erste sichtbare Erfolge sind ein Online-Service für die Kundinnen und Kunden der DIJ (u.a. die Visualisierung des Prozesses der Prämienverbilligungen), eine elektronische Plattform für direktionsinterne Prozesse, automatisierte Tests von Prozessen und Anwendungen sowie ein Dash Board für das GBA zur Visualisierung von Geschäftsprozessen.